mpcs.conf anpassen
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[global]
Nice          = systemprioritaet. der mpcs braucht fast keine cpu-leistung,
                nur wenn er sie braucht, sollte es sofort sein.
                bei stark ausgelasteten system kann dies nuetzlich sein.
                wird der parameter auskommentiert, wird diese funktion nicht
                aufgerufen (wichtig gerade fuer dbox2, wenn die fehlermeldung
                "... relocation error: setpriority ..." kommt.
                werte von 20 (gering) bis -20 (hoch) sind moeglich.
                empfehlung: -1 (eins besser als standard).
ClientTimeout = max. wartezeit des clients in sec. auf eine antwort.
                empfehlung: 5 sec.
FallbackTimeout = max. wartezeit des cardservers auf primaere reader, bevor
                der/die fallback-reader befragt werden (falls vorhanden).
                empfehlung: 2 sec.
ClientMaxIdle = max. zeit in sec., die der client inaktiv bleiben kann,
                bevor er automatisch abgemeldet wird.
                empfehlung: 120 sec.
CacheDelay    = min. zeit in msec., die ein request brauchen muss.
                ist zwar paradox, war zumindest frueher mal ein problem,
                wenn die antwort aus dem cache zu schnell an den client
                uebermittelt wurde.
                empfehlung: 20 msec.
ResolveDelay  = zeit in sec., gibt die pause in der namensaufloesung an.
BindWait      = max zeit in sec., die der cardserver beim start wartet,
                bis er den jeweiligen netzwerk-port in zugriff bekommt.
                empfehlung: 60 sec.
LogFile       = hier kann die logdatei eingestellt werden.
                auch devices koennen benutzt werden,
                zwei davon sind hierfuer interessant:
                /dev/null (es wird kein logfile erzeugt)
                /dev/tty  (es erscheint das log als bildschirmausgabe)
                spezialfall: bei "LogFile=syslog" wird
                di ausgabe an den syslogd uebergeben
                empfehlung: /var/log/mpcs.log       (linux i386)
                            /dev/null oder /dev/tty (linux dbox)
                            mpcs.log                (windows)
PidFile       = hier kann ein pidfile angegeben werden.
                das ist eine ascii-datei, in der die prozess-id vom
                hauptprozess des cardserver drinsteht.
                das kann benutzt werden, um den cardserver wieder
                "sauber" anzuhalten, wenn er im hintergrund laeuft.
                empfehlung: /var/run/mpcs.pid (linux)
UsrFile       = hier kann eine datei angegeben werden,
                in der ganze sitzungen protokolliert werden.
                wenn alles prima funktioniert, kann dies auch
                alternativ zum logfile zur auswertung herangezogen
                werden, da hier die daten auf das wesentliche
                reduziert sind. (siehe auch UsrFile Satzbeschreibung)
Sleep         = system-globaler standard-wert fuer alle acounts.
                (siehe mpcs.user)
ServerIP      = listener auf bestimmte ip binden. dies ist dann
                zunaechst der standard-wert fuer alle listener.
                dieser parameter kann in allen netz-serverdiensten
                ebenfalls eingetragen werden, um den standard-wert
                zu ueberschreiben.
                nur sinnvoll in komplexen routing-environments.
                um zugriffe zu reglementieren sollte eine firewall dienen.
                wer mit dieser info nichts anfangen kann brauchts nicht.
                empfehlung: diesen Parameter nicht verwenden.


[monitor]
Port          = gibt den udp-port fuer monitor-funktion an.
                bei Port=0 wird dieser dienst nicht aktiviert.
NoCrypt       = gibt eine ip oder einen bereich an, in dem auch unverschluesselte
                clients zugriff haben.
                dieser parameter kann mehrfach angegeben werden.
                beispiel: NoCrypt=127.0.0.1
                client mit ip 127.0.0.1 (localhost) darf zugreifen. (unverschluesselt)
                beispiel: NoCrypt=192.168.0.0-192.168.255.255
                clients mit ip zwischen 192.168.0.0 und 192.168.255.255
                duerfen zugreifen. (unverschluesselt)
                verschluesselte clients haben grundsaetzlich zugriff.
AULow         = intervall in minuten. (default=30)
                wenn in diesem zeitraum kein emm mehr eingegangen ist,
                wird die emm-versorgung am monitor-client als "low" angezeigt.
MonLevel      = standard-einstellung fuer monitor-zugang (default=2).
                0 = kein zugriff auf monitor-funktion
                1 = client sieht nur server-prozess und seine eigenen prozesse
                2 = client sieht alle prozesse, kann aber keine aktion ausloesen.
                3 = client sieht alle prozesse und kann die userdb neu laden.
                4 = uneingeschraenkter zugriff auf monitor-funktion.
                diese einstellung kann pro user in mpcs.user
                ueberschrieben werden

[camd33]
Port          = gibt den tcp-port fuer camd 3.3x serverdienst an.
                bei Port=0 wird dieser dienst nicht aktiviert.
Key           = 128-bit schluessel zur verschluesselung.
                achtung: wird dieser parameter nicht oder falsch
                angegeben, wird bei camd 3.3x generell nicht 
                verschluesselt (siehe logfile).
Passive       = definition aktiver oder passiver client.
                generell geht camd 3.3x-protokoll von einem aktiven
                client aus, kann aber unter bestimmten umstaenden
                bei manchen clients (plugins meistens) zu schwierig-
                keiten kommen. in diesem fall "Passive=1" eintragen.
                empfehlung: Passive=0
NoCrypt       = gibt eine ip oder einen bereich an, welche clients
                unverschluesselt uebertragen.
                dieser parameter kann mehrfach angegeben werden.
                beispiel: NoCrypt=127.0.0.1
                client mit ip 127.0.0.1 (localhost) ist unverschluesselt.
                beispiel: NoCrypt=192.168.0.0-192.168.255.255
                clients mit ip zwischen 192.168.0.0 und 192.168.255.255
                uebertragen unverschluesselt.

[camd35]
Port          = gibt den udp-port fuer camd 3.5x/3.6x serverdienst an.
                bei Port=0 wird dieser dienst nicht aktiviert.
                anmerkung: diese protokoll verschluesselt grundsaetzlich
                und bildet den schluessel aus dem benutzernamen.

[radegast]
Port          = gibt den tcp-port fuer radegast serverdienst an.
                bei Port=0 wird dieser dienst nicht aktiviert.
                achtung: dieses protokoll kann zwar verschluesseln,
                ist aber derzeit im cardserver nicht implementiert.
User          = benutzer-einstellung, die fuer diesen client gilt.
                siehe "Account". dieser parameter ist optional.
Allowed       = siehe "Allowed" in abschnitt [monitor]

[serial]        generell koennen folgende clients angeschlossen werden:
                - hsic (humax sharing interface client)
                - sssp (simple serial sharing protocol)
                - bomba (receiver mit BOMBA-firmware, z.b. Arion,Ferguson,
                         OpenBox 6**,PowerSky,NewStar,SatStar,TERMAL/OliMPiA,
                         He@d,OpenSky ...)
                - dsr9500 sharing protokoll
                fuer jeden client muess ein "Device=" eintrag erfolgen.

Device        = <user>@<device>[:baud][?option1=value1[&option2=value2]]
                user  : account, der fuer diesen client verwendet wird.
                device: die serielle schnittstelle,
                        an der der client angeschlossen ist
                baud  : optional: baudrate, default=115200.
                option: es gibt derzeit 2 moegliche options:
                        timeout: max. zeit eines emfangs (default=50ms)
                        delay  : zusaetzliche pause in ms beim senden zwischen
                                 jedem einzelnen zeichen (default=0)
                                 
[gbox]			Das GB*X-Modul im MPCS arbeitet als GB*X Server, CS2GB*X und GBOX2CS.
				Es knnen also mehrere GB*X-Server miteinander verbunden werden
				(GB*X-Server), Von clients des MPCS auf die GB*X-Karten zugegriffen
				werden und Lokale Karten oder Karten/EMUS von remote-Servern ins
				GB*X-Netzwerk zurck geshared werden.
				Die einzelnen GB*X-Server werden als Reader in der mpcs.server eingetragen
Password        = Eigenes Passwort der gbox. Dieses Passwort muss in der D-Line
				  des GB*x-Servers eingetragen werden.
MaxDist	    	= Bis zu welcher Distanz sollen Karten von GB*x-Servern angenommen
				  und verwendet werden.
				  (default=5)
CardInfos       = Pfad zu der datei in der die Karteninformationen, die das
				  GB*X-Modul von den angeschlossenen GB*X-Servern erhlt, abgelegt werden.
				  Die Datei muss im beschreibbaren bereich liegen.
IgnoreList      = Pfad zu der ignore.list. In der ignore.list sind Provider aufgelistet,
				  die vom GB*X-Modul ignoriert werden sollen.
				  Das Format der datei muss wie folgt aussehen:
				  G: { 0100000A }#Kommentar
				  G: { 0100000B }
				  Die ersten zwei Bytes sind die CaID und die letzten zwei Bytes die
				  ProviderID
				  Dieser Parameter ist Optional.
Locals          = Das GB*X-Modul kann Karten in das GB*X-Modul zurck sharen.
				  Dazu kann hier die Liste der Karten eingetragen werden.
				  Beispiel:
				  17220000,18010501,0D220400
				  Die ersten zwei Bytes sind die CaID und die letzten zwei Bytes die
				  ProviderID, getrennt durch ein ','
				  Dieser Parameter ist Optional.
				  ECMs aus dem GB*X-Netzwerk fr diese karten werden an Lokale Reader
				  (mouse), remote-Camd3 und remote-Newcamd Server weitergeleitet.